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Bildung. Jugend. Sport. ­­– gemeinsam voneinander profitieren.

 

Was ist Erasmus+

Erasmus+ Liechtenstein in Solidarität mit der Ukraine

 

In der Regel dürfen juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen mit Sitz in Russland, die zu mehr als 50% in öffentlicher Hand sind oder unter öffentlicher Kontrolle stehen, nicht an Erasmus+ Programmen teilnehmen. Es gibt jedoch Ausnahmen, die Einzelpersonen die Mobilität ermöglichen und somit den people-to-people Kontakte weiterhin fördern.

Im Falle von Erasmus+ Jugend und dem Europäischen Solidaritätskorps können Einzelmobilitäten unter der Leitaktion 1 (Jugendbegegnungen, Mobilitätsprojekte für Fachkräfte und Jugendpartizipationsprojekte) sowie Freiwilligenprojekte im Europäischen Solidaritätskorps unter bestimmten Bedingungen fortgeführt werden. Die Beteiligung Russlands an Kooperationspartnerschaften (ehemals Strategische Partnerschaften bis 2020) in Erasmus+ ist jedoch nur noch sehr eingeschränkt möglich.

  • Für Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind, besteht die Möglichkeit, als "Incomings" durch Erasmus+ oder das ESK-Programm gefördert zu werden. Diese Förderung gilt für alle Zielgruppen des Programms.
  • Bestehende Partnerschaften für Mobilität zwischen verschiedenen Ländern und der Ukraine können im Bereich der Hochschulbildung und der Jugendangelegenheiten erweitert werden.
  • Es besteht die Möglichkeit, "Outgoing"-Mobilitäten von Lehrkräften, Bildungspersonal, Jugendarbeiter/innen oder von Studierenden zu Praktikumszwecken in benachbarten Regionen der Ukraine mit verfügbaren Mitteln zu finanzieren. Dies ist eine zusätzliche Massnahme, um Organisationen aus allen Bereichen des Erasmus+ Programms und dem ESK bei der Integration von Geflüchteten zu unterstützen.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

  • Die Hilti Family Foundation Liechtenstein (HFFL) hat in Zusammenarbeit mit der International School Rheintal (ISR) ein Stipendienprogramm für Schüler und Schülerinnen, die durch den Ukraine-Konflikt vertrieben wurden lanciert (zur Bewerbung)
  • Das Hilfswerk Liechtenstein (HWL) hat ein Spendenkonto eröffnet (jetzt spenden)
  • Den aktuellen Statusbericht zu den gestellten Schutzgesuchen findet man auf der Sonderseite der Regierung (zur Sonderseite)
  • Weiter Informationen finden sich beim Ausländer- und Passamt (zur Website)
  • Die Flüchtlichhilfe Liechtenstein bietet Hilfe für Ukrainische Flüchtlinge (zur Website)
  • Spendenaufruf des Liechtensteinischen Roten Kreuzes (jetzt spenden)
  • Das Ausländer- und Passamt hat zudem die wichtigsten Fragen und Antworten zum vorübergehenden Schutzgewährung "Status S"aufbereitet: Deutsch oder Ukrainisch
  • Das UNHCR veröffentlicht wöchentlich unter https://reporting.unhcr.org/ukraine-situation Berichte zur aktuellen Situation in der Ukraine.

Förderbereiche

Schulbildung

Hochschulbildung

Berufsbildung

Erwachsenenbildung

Jugend

Sport

ESK für die Jugend

eTwinning

Möglichkeiten zur Teilnahme an Erasmus +

Grundlagen

Akkreditierung

Im Erasmus+-Programm 2021-2027 gibt es für die Institutionen zur Vereinfachung des administrativen Aufwands und zur Unterstützung der Planungssicherheit die Möglichkeit der Akkreditierung. Sie ist zeitlich unbefristet und verschafft einen kontinuierlichen bzw. jährlichen Zugang zu Fördermitteln für Lernmobilitäten. Die Akkreditierung ist eine Erasmus-Mitgliedschaft, welche jährlich beantragt werden kann.

Nicht-akkreditierte Institutionen

Es besteht die Möglichkeit, auch als nicht akkreditierte Institution einen Short-Mobility Project Antrag zu stellen. Shortterm Projects können nur von einer Organisation und nicht von einem Konsortium eingereicht werden. Innert 5 Jahren sind maximal 3 Teilnahmen möglich. Die Mobilitäten sind für max. 30 Teilnehmende im Zeitraum zwischen 6 – 18 Monaten durchzuführen.

Antrag zu Teilname

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